Pia Palme & airborne extened
& Manuel Alcaraz Clemente & Thomas Gorbach

Zacherlfabrik・Nusswaldgasse 14・1190 Wien
Innen & Außen

ZELTEN
AM VERSCHWUNDENEN UFER

Konzert・Soundwalk・Performance・Ecologies
https://piapalme.at/zelten_zacherlfabrik/

Samstag 10. + Sonntag 11. September 2022
Beginn jeweils um 17:00 

Mit airborne extended・Caroline Mayrhofer, Blockflöten・Elena Gabbrielli, Querflöten・Tina Žerdin, Harfe・Sonja Leipold, Cembali

Manuel Alcaraz Clemente, Schlagwerk
Thomas Gorbach, Klangregie
Pia Palme, Bassblockflöten

Elisabeth Flunger, Dialog & Recherche
Konzept/Musik/Text/Installation by Pia Palme

Eintritt frei wählbar 5/10/20 €
Infos und Reservierung unter musikzimmer@aon.at
Dauer etwa eine Stunde

Facebook-Events für 10.9. und 11.9.
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ZUM STÜCK

Eine Arbeitshalle mit nackten Ziegelwänden. Am Gebäude entlang führt ein unregelmäßig gepflasterter Weg abwärts in einen Park. Wildwuchs, alte Bäume, Efeu wuchert. Dunkelgrüne Schleier, dahinter verborgen die Ahnung einer anderen Welt, einer anderen Zeit. Schattiger Waldgrund und eine Landschaft mit Bach. Von Stadtplanern im späten 19. Jahrhundert eingehaust, fließt das Wasser – der Arbesbach – heute tief unter der Erde. Im Garten atmet feuchtkalter Hauch aus einem Schacht. Wenn man tief hinein hört, lassen sich Bach und Wald noch erspüren. 

Die Performance ZELTEN AM VERSCHWUNDENEN BACH bringt Natur und Architektur, Menschen, Geschichte, Instrumente, Materialien, Texte und Musik zusammen. Klang ist überaus flüchtig; Vergänglichkeit als Grundzustand des Seins wird zur kompositorischen Idee. Ein Zelt aus Papier erinnert an das nomadische Dasein, an die Sehnsucht nach Ruhe und Raum auf einer Reise. Rauschen und Murmeln. Worte und Geschichten steigen auf, Schatten der Vergangenheit – oder aus einer Zukunft? – werden Teil des Stückes, eine fragile Ökologie entfaltet sich. Horchen, riechen, tasten, sehen, träumen. Sich bewegen oder still sitzen. Sich verlieren oder finden. Drinnen und draußen, nach Lust und Laune.

Dank an das BMKÖS Österreich, an die Kulturabteilung der Stadt Wien und an die SKE der austro mechana für die Förderung dieses Projektes.